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loveboat, lovedreams, lovebeats.

Ein Hinterhof wie aus einem Film über das Ende des Krieges. Gegenüber das "Orthodrom", so grell bemalt, wie eine polnische Getränkequelle. Ein russisches Restaurant im Stil einer deutschen Spilunke. "Futtern wie bei Muttern" mit Speisen aus dem Nordkaukasus und dem russischen Hinterland ­ genau die richtige Umgebung, um in Frankfurt kultiviert zu feiern.

Deshalb geben sich die Fabrikanten und Transkultura gemeinsam die Ehre, zu einer kleinen aber feinen Festivität ins "Stadtwappen" einzuladen. Das Lokal mit dem Ruf, eine ganz besonderen Szenekneipe zu sein, erlebt derzeit eine Renaissance ­ seit es Valerij Grigoriev gemeinsam mit seiner Frau betreibt, ist das "Stadtwappen" zu einem Geheimtipp in der gastronomischen Landschaft Frankfurts geworden. Nun verwandeln es die Veranstalter gemeinsam mit ressourcenmangel und literaria.org für in einen Club, in dem man eine Nacht lang ausgiebig feiern kann.

Gedichte von Anna Achmatovas zur Musik von Jazzanova. Titanic auf der Leinwand im Hof, und Dia´s von Magda Pyzio in Ruinen projiziert. Frisch gebackene Piroggen und schäumendes Bier. Latin-Techno, Jazz und Jungle vermischen sich mit den Beats von live Drums. Irgendwo weit weg erklingt die Melodie von Loveboat.

Donnerstag, 4. Juli 2002, 21 Uhr.
Mitveranstalter ressourcenmangel.de, Fabrikanten e.V.

Speisegaststätte Stadtwappen
Flyer